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Welchen Arten von Linsenoperationen gibt es?
Für wen sind Kunstlinsen geeignet ?
Wann sollten diese Linsen nicht implantiert werden ?
Wie findet die Betäubung statt?
Was passiert bei der Implantation?
Wie lange bin ich nach dem Eingriff eingeschränkt ?
In welchen Abständen erfolgt die Nachsorge?
Wird der Eingriff beider Augen am selben Tag durchgeführt ?
Wie wird ein Linsenaustausch (RLE / CLE) vorgenommen?
Was passiert bei dem Linsenaustausch (RLE/CLE) ?
Welche Voraussetzungen müssen für einen Linsenaustausch gegeben sein?
Welche Beschwerden hat der Kunde nach dem Eingriff?
Wann kann der Patient wieder Sport treiben ?
Wann darf der Patient nach dem Eingriff in der Regel wieder Autofahren ?
Je nach Platzierung der Linse spricht man von einem Linsenaustausch (CLE, RLE und RLA) sowie von „Intraokularen Kontaktlinsen“ oder “Vorderkammer-Linsen“ (ICL, phake Linsen). Wird die Linse anstelle der körpereignen Linse in das Auge eingesetzt, spricht man vom Linsenaustausch. Dies ist bei einem Grauen Star notwendig. Soll die körpereigene Linse erhalten werden, wird eine Introkulare Kontaktlinse vor die eigene Linse gesetzt. Wenn der Eingriff zur Verbesserung der Sehschärfe, und nicht zur Beseitigung des Grauen Stars durchgeführt wird, spricht man von einem „refraktiven“ Eingriff.
Kunstlinsen sind prinzipiell für jeden einsetzbar. Eine Linsenbehandlung macht jedoch am meisten Sinn wenn Sie:
- 21 Jahre alt sind
- die Sehstärke in den letzten 12 Monate konstant geblieben ist
- für eine Laserbehandlung nicht in Frage kommen, also z.B. bei hohen Dioptriewerten
Eine Linsenoperation unterliegt etwa den gleichen Einschränkungen wie eine Laseroperation. Allerdings,
-wenn chronische Augenentzündungen vorliegen.
-wenn Sie schwanger oder stillend sind
-wenn Sie eine Augenfehlstellung (Schielen, evtl. in Verbindung mit Sehschwäche) haben
sollte generell auf eine Behandlung am Auge verzichtet, bzw. diese aufgeschoben werden. Auch sollte man sich eingehend mit dem untersuchenden Arzt beraten, ob mit der Implantation die eigenen Ziele (Stichwort: Lesebrille) erreicht werden können.
Diese ambulante Operation wird unter örtlicher Betäubung erfolgen. Eine Vollnarkose ist nicht unbedingt notwendig, kann aber auf Wunsch durchgeführt werden.
Der Einsatz der Kontaktlinse im Auge verläuft in wenigen Schritten: Durch zwei nur millimetergroße Öffnungen am Rand der Hornhaut wird die Operation ausgeführt. Mithilfe eines Injektionsgerätes wird die intraokulare Kontaktlinse (ICL) in die Vorderkammer des Auges eingebracht und sorgfältig ausgerichtet. Danach wird die Öffnung der Hornhaut mittels einer Lösung nahtlos verschlossen und medikamentös versorgt.
Die meisten Patienten können schon unmittelbar nach dem Eingriff besser sehen. Es kann aber 2-4 Wochen dauern, bis sich die Linse stabilisiert und eine endgültig korrigierte Sicht einstellt.
Die Nachsorge erfolgt generell nach 1 Tag, nach 1 Woche und nach 1 Monat .
Ein sogenannter „bilateraler Eingriff“, also die Behandlung von beiden Augen an einem Tag ist mit dem operierenden Arzt abzustimmen.
Beim Linsenaustausch, oder kurz „RLE (Refractive Lens Exchange)“ oder „CLE (Clear Lens Exchange)“ wird die körpereigene Linse gegen eine moderne Kunstlinse ausgetauscht. Dieses Verfahren, übrigens identisch mit der Behandlung des Grauen Stars, der häufigsten Operation überhaupt, kommt meistens zum Einsatz bei Personen mit sehr hoher Fehlsichtigkeit, Linsentrübungen, bei Altersweitsichtigkeit oder wenn aufgrund anatomischer Gegebenheiten die Implantation einer intraokularen Kontaktlinse (ICL) nicht möglich ist. Typischerweise liegt die Dioptrienzahl der häufigsten Patienten im hohen Dioptrienbereich:
Kurzsichtigkeit: ab -20 dpt
Weitsichtigkeit: ab +10 dpt
Hornhautverkrümmung: Berücksichtigung möglich
Der Eingriff wird ebenfalls ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Über minimalinvasive Einschnitte am Hornhautrand wird die vordere Kapselseite der natürlichen Linse kreisförmig geöffnet. Mit Hilfe von Spezialinstrumenten und Ultraschall wird dann die körpereigene Linse verflüssigt und gleichzeitig aus dem Kapselsack abgesaugt.
Durch die gleiche Öffnung wird die gefaltete Kunstlinse in das Auge eingeführt und an Stelle der körpereigenen Linse im verbliebenen Kapselsack platziert. Die Kunstlinse wird für jedes Auge individuell bestimmt und verfügt über eine lebenslange Materialhaltbarkeit.
Durch die Entfernung der körpereigenen Linse und das Einsetzen einer Standard-Einstärken-Linse verliert der Patient die Akkommodationsfähigkeit, also die Anpassung des Auges an nahe und entfernte Gegenstände, nahezu vollständig. Deshalb ist dieses Verfahren bei Personen besonders sinnvoll, bei denen die Altersweitsichtigkeit (Verlust des Sehens in der Nähe) schon eingesetzt hat. Der Einsatz von Mehrstärken-Linsen (sogenannte Multifokal-Linsen) zum besseren Sehen auch in der Nähe stellt eine interessante Alternative zu den Standard-Kunstlinsen dar.
Hohe Fehlsichtigkeit
Bereits reduzierte Akkommodationsfähigkeit (meistens ab 50 Jahren)
Andere Verfahren, z.B. Augenlasern kommen nicht in Frage
Starker Wunsch des Patienten zu brillenlosem Sehen in der Ferne
Sollte nach dem Austausch der Linse noch eine geringe Fehlsichtigkeit feststellbar sein (bspw. Aus einer vorbestehenden Hornhautverkrümmung), bietet das zusätzlich durchgeführte Augenlasern die Möglichkeit der Feinkorrektur .
Es bestehen hier grundsätzlich alle Risiken einer intraokularen Behandlung. Es handelt aber um die am häufigsten durchgeführte Operationstechnik überhaupt (s. Grau-Star-Operation) mit umfassender Behandlungserfahrung auch in der Beherrschung seltener Nebenwirkungen.
Zur besseren Heilung und Schutz erhält der Patient eine durchsichtige Augenschale, die im Alltag störend empfunden werden kann. Er kann sich jedoch selbst orientieren, bewegen und am normalen Alltagsleben zuhause teilnehmen.
Nach etwa 1 Woche bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt bei der Nachuntersuchung. Natürlich ist das frischoperierte Auge möglichst vor Wasser (Duschen / Schwimmen) zu schützen.
Nach etwa 1 Woche bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt bei der Nachuntersuchung.
Bei CityLasik werden Sie von Augenärzten behandelt, die bereits Erfahrung bei voroperierten Augen besitzen. Je nach Wunsch bzw. Anspruch an Ihr Sehen können Intraokularlinsen nur für die Ferne oder für Ferne und Nähe eingesetzt werden. Der Graue Star ist eine Altersveränderung des Auges, die in keinem Zusammenhang mit einer zuvor durchgeführten Augenlaserbehandlung steht.
Wenn Sie mehr erfahren oder eine kostenlose Erstberatung vereinbaren möchten, rufen Sie unsere Augenlaserspezialisten an jedem Tag von 8-20 Uhr unter 0800/60 200 60 (kostenfrei) an, oder schicken Sie eine Mail an information@citylasik.com.