Ketten mit mehreren Augenzentren bieten Vorteile gegenüber den meisten Einzelpraxen, die ebenfalls...
Ständige Blendungserscheinungen (sogenannte Halos), die bei Dunkelheit gerade in den Anfangsjahren...
Nach Angaben des Berufsverbandes Deutscher Augenärzte leiden rund 40 Prozent aller Menschen in...

Fast 52 Prozent der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland sind fehlsichtig, d. h. nahezu 40 Millionen Menschen leiden unter Kurz- oder Weitsichtigkeit, zum Teil mit einer zusätzlichen Hornhautverkrümmung, und sind gezwungen eine Brille oder Kontaktlinsen zu tragen, um im Alltag problemlos bestehen zu können. Gerade bei schweren Fehlsichtigkeiten mit einer hohen Dioptrienzahl ist die Lebensqualität deutlich eingeschränkt. Brillen, ganz besonders solche mit dicken Gläsern, schränken den Träger bei vielen Tätigkeiten ein und nahezu jede Brille beschlägt, wenn man im Winter aus dem Kalten ins Warme kommt. Und wenn man es einmal eilig hat, ist das gute Stück meist nicht auffindbar, weil man die Brille verlegt hat. Kontaktlinsen sind da schon praktischer, aber nicht jeder verträgt sie. Das Tragen der kleinen Kunststofflinsen ist mit einem gewissen Aufwand verbunden, sie erfordern eine besondere Pflege und Handhabung. Außerdem können, selbst nach Jahren ohne Probleme beim Tragen, auch bei luftdurchlässigen Linsen urplötzlich Augenreizungen, Druckgefühl oder Entzündungen entstehen. Viele von einer Sehschwäche betroffenen Menschen träumen deshalb von einem Leben ohne Sehhilfe. Scharf sehen zu können - ohne von Brille oder Kontaktlinse abhängig zu sein. Helfen kann dabei eine Behandlung mit dem Augenlaser.
Eine Behandlung mit dem Augenlaser eignet sich in der Regel für kurzsichtige Menschen mit einer Sehschwäche bis zu minus 10 Dioptrien, Weitsichtige bis zu plus 4 Dioptrien und Stabsichtige bis zu etwa minus 6 Dioptrien. Voraussetzung sind eine stabile Fehlsichtigkeit von mindestens einem Jahr, der Ausschluss von Augenerkrankungen, eine gewisse Hornhautdicke und ein Alter von mindestens 18 Jahren. Das derzeit gängigste Verfahren der Refraktiven Chirurgie (Refraktion bedeutet Lichtbrechung) ist die Lasik-Behandlung (Lasik = Laser in situ-Keratomileusis). Pro Jahr werden in der Bundesrepublik Deutschland mittlerweile bis zu 200.000 Korrekturen von Fehlsichtigkeiten mit dieser Methode durchgeführt. In den USA gehört die Lasik mit rund zwei Millionen Behandlungen pro Jahr zu den am häufigsten angewandten Operationen. Laut aktuellen Studien verfügen mehr als 95 Prozent aller Lasik-Behandelten bei einer Nachuntersuchung ein Jahr später über ein optimales Sehvermögen. Kleinere Fehlsichtigkeiten von bis zu 0,5 Dioptrien traten demnach meist nur bei sehr großen Sehschwächen mit hoher Dioptrienzahl auf und konnten bei Bedarf noch einmal nachkorrigiert werden. Bei allen Betroffenen, die sich die Augen lasern ließen, konnte die Sehfähigkeit deutlich verbessert werden. Der Erfolg einer Behandlung hing demnach vor allem vom Ausmaß der Fehlsichtigkeit und der Qualität des behandelnden Chirurgen und der technischen Ausstattung ab.
Bei etwa 15 Prozent der am Augenlasern Interessierten müssen die Ärzte auf andere Methoden zurückgreifen, weil sie zu stark kurz- oder weitsichtig sind, zu große Pupillen, eine zu dünne Hornhaut oder trockene Augen haben. Auch Menschen mit Rheuma, Neurodermitis oder anderen Autoimmunkrankheiten dürfen sich keiner Laserbehandlung unterziehen. Ebenso ausgeschlossen sind Kinder und Jugendliche, bei denen das Auge noch wächst. Auch in der Schwangerschaft oder beim Stillen sollte man noch warten, weil der Wassergehalt der Hornhaut hormonell bedingt erhöht ist. Für stark Kurzsichtige bis zu minus 20 Dioptrien und Weitsichtige bis plus zehn Dioptrien können andere refraktive Verfahren wie eine künstliche Kontaktlinse oder ein Linsenaustausch Abhilfe schaffen.
Die Risiken beim Augenlasern sind vergleichsweise gering, können aber, wie bei allen medizinischen Eingriffen, nicht völlig ausgeschlossen werden. Augenlasern gehört mittlerweile zu den Routineeingriffen in der Medizin und ist eine wissenschaftlich anerkannte Methode. Komplikationen sind die absolute Ausnahme, die Komplikationsrate bei LASIK-Behandlungen liegt nach Angaben amerikanischer Verbände deutlich unter einem Prozent. Darum hat die amerikanische Zulassungsbehörde FDA diese Methode als sicher, erprobt und hoch effektiv eingestuft. Die Betroffenen klagen meist über trockene Augen (Sandkorn-Gefühl), ein Phänomen, das mit speziellen Augentropfen sehr gut behandelt werden kann und fast ausschließlich nur vorübergehend vorkommt. Noch seltener sind gerade bei frisch Behandelten Halos genannte Blendeffekte oder Lichtsstreuungen in der Dunkelheit, die ebenfalls meist nach kurzer Zeit verschwinden, wenn das Auge seine stabile Sehkraft erreicht hat. Längerfristige Störungen über mehrere Monate werden nur äußerst selten beklagt. Entzündungen kommen gar nur bei etwa einem von 1.000 Fällen vor, auch hier verfügt man meist mit Augentropfen über eine zuverlässige Lösung.
Lange Entwicklungsgeschichte des Augenlaserns
Bereits seit 1963 gibt es die Methode der Hornhautabtragung (Keratomileusis). Der Spanier Jose Ignacio Barraquer, Erfinder des Mikrokeratoms, welches noch heute bei der LASIK eingesetzt wird, war der erste Ophtalmologe, der Fehlsichtigkeiten auf diese Art korrigierte. Nach der Entwicklung des Excimer-Lasers in den 1970er Jahren und seiner kommerziellen Verwendung war der Augenchirurg Stephen Trokel derjenige, der 1983 erstmals die refraktive Korrektur von Fehlsichtigkeiten mittels Excimer- Laser beschrieb und 1987 führte Theo Seiler am Universitätsklinikum der Freien Universität Berlin die erste PRK am menschlichen Auge durch. Diese wurde in den 1990er Jahren zur LASEK weiterentwickelt und bereits 1989 kombinierte man erstmals Keratomileusis und Excimer-Laser. Die entstandene Laser-in-situ-Kreatomileusis, kurz LASIK, wurde 1990 erstmals von Ioannis Pallikaris durchgeführt und war ein Meilenstein in der Geschichte der refraktiven Chirurgie. Heute ist die LASIK das am weitesten verbreitete Augenlaser-Verfahren der Welt.
Bei einer Augenlaser-Behandlung wird Gewebe abgetragen, meistens wird dafür ein Excimer-Laser benutzt, der mit einer Wellenlänge von 190 nm arbeitet; es werden aber auch Festkörperlaser mit einer Wellenlänge von 212 nm eingesetzt. Dabei verdampft das zuvor exakt definierte Gewebe durch den Effekt der sogenannten Photoablation. Dabei wird das ultraviolette Licht des Lasers, dessen Energie und Pulsdauer genau bestimmt ist, vom Gewebe absorbiert. Das führt zu einem äußerst präzisen und schonenden Gewebeabtrag, weil umliegendes Gewebe nahezu nicht erwärmt wird. Durch Anzahl und Flächenanordnung der Laserimpulse kann der Gewebeabtrag genau definiert werden. Form und Größe des abzutragenden Gewebes richtet sich nach der Höhe der Korrektur und dem Durchmesser der behandelten Fläche. Meist gleicht die Form des Abtrags einer Linse. Die Behandlungszone sollte dabei mindestens so groß gewählt werden wie der Pupillendurchmesser des individuellen Auges bei Dämmerungslicht (mesopische Bedingungen). Wird die Behandlungszone zu klein gewählt, kann es bei geweiteten Pupillen, wie es bei Dämmerung oder Dunkelheit der Fall ist, zu Blendungen oder anderen störenden Effekten kommen. Deshalb wird der eigentlichen Behandlungszone eine Übergangszone hinzugefügt, die den gleitenden Übergang der Brechkraft gewährleistet.
Rund 52 Millionen Deutsche sind fehlsichtig, das heißt sie sind täglich auf eine Sehhilfe wie Brille oder Kontaktlinsen angewiesen. Viele von ihnen wünschen sich nichts sehnlicher als darauf zu verzichten und die Welt mit klarem Blick zu sehen. Mit einer modernen Augenlaserbehandlung lassen sich Fehlsichtigkeiten, wie zum Beispiel Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit, korrigieren. Dieses dauert in der Regel nur wenige Minuten und ermöglicht Ihnen eine neue Lebensqualität.
Mit Hilfe eines Excimer-Lasers wird die untere Hornhaut so korrigiert, dass der Brennpunkt auf der Netzhaut des Auges liegt und somit wieder ein scharfes Bild entsteht. Dabei wird im Falle einer Kurzsichtigkeit die Hornhaut abgeflacht, im Falle einer Weitsichtigkeit wird die Hornhaut ringförmig abgetragen, damit wird die Krümmung der Netzhaut verstärkt.
Auch die sogenannte Stabsichtigkeit (Hornhautverkrümmung) kann durch eine Augenlaserbehandlung korrigiert werden. Dabei wird die unregelmäßige Krümmung der Hornhaut ausgeglichen.
Aber einer Behandlung sind auch Grenzen gesetzt: Wir halten uns hierbei an die Richtlinien der Kommission für Refraktive Chirurgie (KRC). Das heißt, dass wir eine Augenlaserbehandlung nur bei einer Kurzsichtigkeit bis -10 Dioptrien, einer Weitsichtigkeit bis +4 Dioptrien und einer Stabsichtigkeit bis zu 5 Dioptrien durchführen. Darüber hinaus muss der Kunde mindestens 20 Jahre alt sein und seine Sehstärke muss mindestens 12 Monate stabil sein.
Beratung und Voruntersuchung
Vor einem Eingriff erfolgt immer eine ausführliche Voruntersuchung und eine gründliche Beratung, um festzustellen, welche Operationsmethode die beste und ob der Patient für einen derartigen Eingriff geeignet ist. So wird eine „maßgeschneiderte“ Operation für jedes individuelle Auge vorbereitet. Nach dem im Beratungsgespräch mit kostenlosem Kurzcheck die grundsätzliche Eignung für eine Behandlung mit dem Augenlaser festgestellt worden ist, findet eine eingehende Untersuchung der Augen statt. Dabei werden nicht nur die Fehlsichtigkeit und die Hornhautdicke exakt bestimmt, sondern auch der Augenhintergrund auf Schwachstellen abgesucht. Normalerweise ist bei Patienten im Alter zwischen 18 bis 65 Jahren eine Korrektur der Fehlsichtigkeit möglich. Voraussetzung sind stabile refraktive Verhältnisse, d. h. dass sich die Kurzsichtigkeit in den letzten 2 – 3 Jahren nicht mehr als maximal eine Dioptrie geändert hat. Ferner dürfen keine Augenerkrankungen wie Grauer Star oder Durchblutungsstörungen der Netzhaut bestehen.
Um die Fehlsichtigkeit genau ausmessen zu können, ist es erforderlich, dass der Patient etwa 1 – 2 Wochen keine weichen Kontaktlinsen getragen hat, da sonst die Hornhautoberfläche sehr unregelmäßig ist. Bei harten Kontaktlinsen empfiehlt sich sogar ein Verzicht von 2 - 4 Wochen. Neben der Stärke der Fehlsichtigkeit interessiert insbesondere die Dicke der Hornhaut. Da bei der Behandlung Hornhautgewebe abgetragen wird, muss genügend Gewebe vorhanden sein, da sonst die Gefahr besteht, dass die Hornhaut nach der OP instabil wird. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Pupillengröße im Dunkeln. Die Pupille darf nicht größer sein als der Durchmesser der Laserbehandlungszone der Hornhaut, da sonst die Gefahr besteht, dass Blendungen bei dunkler Beleuchtung auftreten. Um eine Akkommodation (Einstellung des Auges auf eine bestimmte Entfernung durch Anpassung der Linse zur Vergrößerung der Brechkraft) auszuschließen, wird eine Messung der Fehlsichtigkeit in erweiterter Pupille vorgenommen (durch Augentropfen). Nach dieser Untersuchung ist es nicht möglich und erlaubt, einen PKW selbst nach Hause zu fahren.
Behandlung mit dem Augenlaser
Vor dem Behandlungstag dürfen wiederum 1 – 2 Wochen keine Kontaktlinsen getragen werden. Außerdem sollte am Tag der Behandlung kein Parfüm oder Make up benutzt werden und zudem immer eine Begleitperson dabei sein. Der gesamte Aufenthalt im Augenlaserzentrum beträgt in der Regel beträgt ca. 2 bis 3 Stunden. Vor der Behandlung wird bei Bedarf eine Beruhigungstablette verabreicht und das zu operierende Auge mit Tropfen betäubt, so dass während der Behandlung keine Schmerzen entstehen. Der Patient wird in den OP-Raum geführt und legt sich auf die bereitstehende Liege. Während der Behandlung wird der Patient gebeten, eine rot blinkende Lampe zu fixieren. Dadurch wird der Eyetracker aktiviert, der dafür sorgt, dass die Hornhaut genau im Zentrum der Pupille gelasert wird. Sobald das Auge mit sterilem Tuch abgedeckt ist, wird ein Lidsperrer eingelegt, der verhindert, dass der Patient während der Behandlung die Augen zukneift. Der Operateur hat so immer einen guten Blick auf die Hornhaut. Bei einer Lasik wird mittels eines automatisch gesteuerten Hobelmessers (Mikrokeratom) zunächst ein dünnes Scheibchen der Hornhautoberfläche (Flap) präpariert und wie ein Buchdeckel aufgeklappt. Je nach Fehlsichtigkeit werden dann die tieferliegenden Hornhautschichten mit dem Excimerlaser exakt modelliert. Jeder einzelne der ausgesendeten Laserimpulse trifft dabei auf eine genau vorbestimmte Stelle im Auge und modelliert so die neue Form der Hornhaut. Dieser Vorgang ist in weniger als einer Minute abgeschlossen. Der Laser folgt automatisch immer den Bewegungen des Auges und unterbricht vorübergehend seinen Arbeitsprozess, sofern sich das Auge zu weit von der Ausgangsposition entfernt hat. Anschließend wird der Flap wieder zugeklappt und mit einem kleinen Schwämmchen in die ursprüngliche Position gebracht. Der Flap haftet sich durch Bindungskräfte von selbst wieder an und schützt die entstandene Wunde wie ein körpereigenes Pflaster. Die eigentliche Behandlung schmerzt überhaupt nicht, der Patient spürt lediglich einen leichten Druck im Auge. Die Dauer der Behandlung beträgt pro Auge ca. 15 Minuten.
Nachsorge und -untersuchungen
Die Nachsorge beginnt schon wenige Minuten nach Beendigung der Behandlung. Der Patient soll die Augen nicht reiben und in den ersten 15 - 30 Minuten nach der OP geschlossen halten. Dabei funktionieren Ober- und Unterlid wie eine Art Kontaktlinse und glätten die oberflächliche Hornhaut bzw. den Flap, so dass sich dieser gut festsaugen kann. Schon nach einer halben Stunde sitzt der oberflächliche Hornhautflap so gut, dass er nicht mehr verrutscht oder sich faltet. Für die ersten drei Nächte wird das Auge in der Regel mit einem durchsichtigen Verband abgedeckt. Am ersten Tag nach der Behandlung sollen jede halbe Stunde Tropfen ins Auge gegeben werden, um die Hornhautoberfläche glatt und regelmäßig zu halten. Dabei handelt es sich entweder um künstliche Augentränen ohne Konservierungsstoffe oder um antibiotische Augentropfen. Letztere werden maximal 6 Tage benutzt, es handelt sich dabei meist um ein Kombinationspräparat von Antibiotika und Cortison. Sie werden als eine Art Prophylaxe eingesetzt, um etwaigen Entzündungen am Auge vorzubeugen. In den ersten Stunden nach der Behandlung kann das Auge verstärkt tränen und das Sehen ist verschwommen. Bereits am Tag nach der Behandlung mit dem Augenlaser wird aber bereits ein annähernd normales Sehvermögen erreicht. Wegen der anfänglich erhöhten Lichtempfindlichkeit ist in den ersten Tagen gerade bei hellem Sonnenschein das Tragen einer Sonnenbrille zu empfehlen. Leichte sportliche Aktivitäten können schon drei Tage später wieder aufgenommen werden, bei Vollkontaktsportarten wie Karate, Boxen o.ä., aber auch z. B. beim Handball oder Schwimmen ist eine zweiwöchige Pause zu empfehlen, um den Behandlungserfolg nicht zu gefährden. In den ersten Wochen kommt es noch zu leichten Änderungen des Sehvermögens, eine endgültige Stabilität wird zumeist nach 3 - 4 Wochen erreicht. Das behandelte Auge soll in der ersten Woche nicht gerieben werden und Patienten sollen sich auch nicht schminken. Erhöhten Belastungen, wie z.B. Schwimmen, Sauna oder Tauchen sollte das Auge frühestens 2 Wochen nach der Behandlung ausgesetzt werden. Schon 2 – 3 Wochen nach der Behandlung ist der Heilungsprozess soweit fortgeschritten, dass der endgültige Erfolg beurteilt werden kann. Nach einer Woche und nach einem Monat finden in der Regel dann weitere Endkontrollen statt.
Bei den drei Laserverfahren PRK (Photoreaktive Keratektomie), LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) und Epi-Lasik (Epitheliale Laser in situ Karatomileusis) wird das Gewebe auf der Hornhautoberfläche abgetragen, diese Methoden werden darum auch als Oberflächenablation bezeichnet. Dabei wird das Epithel (oberste Zellschicht, Deckgewebe) entfernt und danach die Hornhautoberfläche mit dem Laser behandelt. Bei diesen Verfahren muss sich das Gewebe nach der Behandlung erst regenerieren, bis dahin vergehen einige Tage, in denen es zu Wundschmerz kommen kann, der aber gut behandelbar ist. Die optimale Sehschärfe wird erst nach vollständiger Regeneration erreicht.
PRK
PRK ist die älteste Augenlaser-Methode. Bereits seit 1987 wird dieses Verfahren eingesetzt. Dabei wird die Epithel-Schicht auf der Hornhaut mit einem so genannten Hockey-Messer abgetragen und danach mit einem Excimer-Laser die Hornhaut gelasert. Der Abtrag der Epithel-Schicht wird nicht wieder verwendet. Durch das Lasern wird eine Veränderung der Hornhautkrümmung erreicht. Die verbleibende Fehlsichtigkeit soll danach bei weniger als +/- 0,5 Dioptrien liegen.
LASEK
Bei der LASEK wird ebenfalls die Epithel-Schicht mit einer Alkohollösung von der Hornhaut des Auges gelöst. Allerdings wird sie lediglich zur Seite geschoben und nach der Laser-Operation, die der PRK gleicht, wieder über die behandelte Hornhautstelle geschoben. Oftmals wird LASEK als eine veraltete Methode angesehen, da sie die Weiterentwicklung der PRK ist. Das ist allerdings falsch. Die LASEK ist eine gute Alternative zur LASIK und bietet sich vor allem dann an, wenn der Patient trockene Augen oder eine sehr dünne Hornhaut hat. Für viele Patienten ist sie auch die einzige, wenn auch etwas beschwerlichere, Behandlungsmethode.
Epi-LASIK
Die Epi-LASIK ist im Grunde gleich der LASEK. Der Unterschied ist, dass mit einem stumpfen Keratom die Epithel-Schicht abgehoben und somit quasi einen Flap bildet, der nach dem Lasern wieder zugeklappt wird.
LASIK
Die LASIK (Laser-in-situ-Keratomileusis) ist die derzeit populärste Methode in der refraktiven Chirurgie. Bei einer LASIK-Behandlung hat man sehr schnell und nahezu schmerzfrei scharfe Sicht, da die Operation unter der schmerzempfindlichen Hornhautoberfläche vorgenommen wird und das Epithel im Gegensatz zu den Oberflächenbehandlungen (PRK, LASEK, EpiLASIK) nicht erst nachwachsen muss. Bei der klassischen LASIK wird mit einem Mikrokeratom (Hornhauthobel) eine dünne Lamelle in die Hornhaut geschnitten. Diese Lamelle wird aufgeklappt und die eigentliche Laserbehandlung findet auf dem darunter liegenden Gewebe statt.
Femto-LASIK
Dieses Verfahren ist derzeit die "state of the art"- Behandlungsmethode in der refraktiven Chirurgie.
Im Unterschied zur klassischen LASIK kommt bei der Behandlung mit dem Femtolaser kein mechanisches Instrument mit dem Auge in Berührung. Anders als bei der traditionellen LASIK wird der Flap per Laser präpariert. Femtosekunden-Laser schießen Lichtpulse, die nur 10 hoch -15 Sekunden dauern. Mit ihnen sind hochpräzise Schnitte bei sehr geringer Wärmebelastung des umliegenden Gewebes möglich. Die Energie des Femtosekunden-Lasers durchdringt die oberste Schicht der Hornhaut bis zum vorher exakt definierten Punkt. Der Laser arbeitet sich nun wie ein Scanner von einem Hornhautrand zum anderen vor.
Beim Schuss des Lasers entstehen flächig kleinste Plasmabläschen in der exakt gewünschten Tiefe. Der Flap kann anschließend über diesen Bläschen angehoben und zur Seite geklappt werden. Die anschließende Behandlung ist identisch mit der herkömmlichen LASIK-Operation.
Je nach Fehlsichtigkeit werden die tieferliegenden Hornhautschichten in der eigentlichen Laserbehandlung mit dem Excimerlaser exakt auf die gewünschte Tiefe und damit Sehschärfe gebracht. Der Patient kann wie bei der LASIK bereits nach einer halben Stunde deutlich besser sehen. Zudem reduziert sich durch den Einsatz des Femtosekundenlasers die postoperative Rehabilitationszeit deutlich.
Kombination von Linsenimplantation und LASIK (Bioptics)
Bei besonders hoher Fehlsichtigkeit bietet sich das so genannte Bioptics-Verfahren an. Hier wird nach einem vorangegangenen Linsenaustausch zusätzlich mit dem Augenlaser behandelt. Diese Kombination wendet man an, wenn eines von beiden Verfahren den Sehfehler nicht komplett beheben kann. Die beiden Behandlungen werden in einem solchen Fall in einem Abstand von mehreren Monaten durchgeführt. Diese Methode wird auch angewandt, wenn der Patient zusätzlich zur Kurz- oder Weitsichtigkeit auch schon alterssichtig ist. So kann beides korrigiert werden.
Wenn Sie mehr erfahren oder eine kostenlose Erstberatung vereinbaren möchten, rufen Sie unsere Augenlaserspezialisten an jedem Tag von 8-20 Uhr unter 0800/60 200 60 (kostenfrei) an, oder schicken Sie eine Mail an information@citylasik.com.
Egal ob Augenlasern mit LASIK, oder LASEK, der sanften und präzisen Femto LASIK oder der Wellenfront LASIK für idealerweise bessere Nachtsicht: CityLasik in Stuttgart und München zeigt Ihnen gern Möglichkeiten für ein Leben ohne Brille auf!
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