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LASIK, landläufig auch als "Augenlasik" bezeichnet, ist die am häufigsten durchgeführte Behandlungsmethode zur Korrektur einer Fehlsichtigkeit.
LASIK steht für Laser in situ Keratomileusis. Hierbei wird die oberste Hornhautschicht mit Hilfe eines Mikrokeratoms (Mikromessers) gelöst. Der sogenannte Flap wird zur Seite geklappt und das darunterliegende Hornhautgewebe wird mit einem Excimer-Laser korrigiert. Bei Kurzsichtigkeit wird die Krümmung der Hornhaut verringert, bei Weitsichtigkeit wird sie verstärkt. Durch die Korrektur der Hornhaut mittels Laser entsteht auf der Netzhaut wieder ein scharfes Bild. Anschließend wird der Flap wieder zurückgeklappt, er wirkt wie ein natürliches Pflaster.
Die LASIK-Methode wurde in den letzten Jahren konsequent weiterentwickelt. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie für die Patienten weitgehend schmerzfrei verläuft. Außerdem trägt der schnelle Heilungsverlauf dazu bei, dass viele Menschen, die sich einer LASIK-Behandlung unterziehen, bereits 1-2 Tage später schon wieder arbeiten gehen können.
Erstmals angewendet wurde dieses Augenlaser-Verfahren 1991 in den USA. Seither hat sich die Methode rasch verbreitet, wird weltweit eingesetzt und ist nach den strengen Kriterien der amerikanischen Gesundheitsbehörde ebenso wissenschaftlich geprüft und anerkannt wie in Deutschland. Dabei wird großer Wert auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Standardisierung der Methode gelegt. Vor allem die Technik hat sich seit der Einführung rasant entwickelt, die Augenlaser sind schneller und noch präziser geworden.
Bei einer LASIK wird durch Gewebeabtrag der Hornhaut die Hornhautkrümmung verändert und so die optimal erreichbare Sehschärfe wieder hergestellt. Der Abtrag des Hornhautgewebes wird mit einem sogenannten Excimerlaser vorgenommen, dessen Lichtpulse mit einer Wellenlänge von 193 nm unsichtbar sind. Dieser Laser verdampft das Gewebe auf einer zuvor exakt berechneten Fläche. Dieser Gewebeabtrag wird durch das Öffnen einer "Flap" genannten Lamelle möglich, die zuvor in der Hornhautoberfläche präpariert wird und nach der Laserbehandlung wie ein natürliches Pflaster wieder zurückgeklappt wird und anwächst.
Nach einer LASIK-Behandlung hat man sehr schnell und nahezu schmerzfrei wieder scharfe Sicht, da das Lasern unter der Hornhautoberfläche vorgenommen wird. Im Gegensatz zu Behandlungen auf der Hornhautoberfläche wie PRK, LASEK oder Epi-LASIK müssen keine Zellen auf der Hornhautoberfläche nachwachsen und es entsteht kein Wundschmerz. Man spricht von einer gelungenen LASIK-Behandlung, wenn der verbliebene refraktive Fehler kleiner als plus oder minus 0,5 Dioptrien ist und somit zum scharf sehen keine Sehhilfe wie Brille oder Kontaktlinse mehr benötigt wird. Dies wird nach mehreren Untersuchungen und Studien, u.a. der Deutschen Ophtalmologischen Gesellschaft (DOG), bei mehr als 95 Prozent der Behandelten erreicht. Bei allen Behandelten verbessert sich durch eine LASIK der unkorrigierte oder funktionelle Visus, das ist die Sehschärfe ohne Hilfsmittel, aber enorm zum Besseren.
Die LASIK-Methode wird empfohlen bei Kurzsichtigkeit bis maximal minus 10 Dioptrien, bei Weitsichtigkeit bis maximal plus vier Dioptrien und einer Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) bis zu maximal sechs Dioptrien.
Normalerweise ist bei Patienten im Alter zwischen 18 bis 65 Jahren eine Korrektur der Fehlsichtigkeit möglich. Voraussetzung ist, dass sich die Kurzsichtigkeit in den letzten zwei Jahren nicht mehr als maximal eine Dioptrie geändert hat. Eine wesentliche Voraussetzung für eine LASIK ist eine ausreichende Hornhautdicke. Als Grenzwert gilt dabei eine nach der Behandlung verbleibende Dicke von mindestens 250 Mikrometern (1 Mikrometer = 0,001 Millimeter). Diese Restdicke wird berechnet aus der eigentlichen Hornhautdicke abzüglich des Flaps und der maximalen Gewebeabtragstiefe.
Augenerkrankungen wie Keratokonus, Grauer Star oder Durchblutungsstörungen der Netzhaut müssen außerdem ausgeschlossen werden. Insbesondere bei Keratokonus darf keine LASIK-Behandlung durchgeführt werden, weil die Hornhaut weiter geschwächt werden würde. Außerdem soll eine LASIK nicht bei Rheuma oder Autoimmunkrankheiten wie z. B. Neurodermitis und bei Wundheilungsstörungen durchgeführt werden. In der Schwangerschaft oder beim Stillen sollte man mit einer LASIK noch warten, weil der Wassergehalt der Hornhaut hormonell bedingt erhöht ist und zu falschen Ergebnissen führen kann.
Deshalb ist es vor einem Eingriff zwingend notwendig, eine gründliche Voruntersuchung und Beratung vorzunehmen. Dabei kann dann individuell für jeden Patienten festgestellt werden, ob er grundsätzlich für eine Augenlaseroperation geeignet ist und welche die für ihn beste Operationsmethode darstellt. So wird eine „maßgeschneiderte“ Operation für jedes individuelle Auge vorbereitet. Denn in etwa 15 Prozent der Fälle ergeben die Voruntersuchungen, dass von einer Laseroperation zur Korrektur der Fehlsichtigkeit abgeraten werden muss. Wer zum Beispiel aufgrund einer zu dünnen Hornhaut nicht für eine LASIK-Operation geeignet ist, dem kann durch andere refraktive Verfahren, z.B. dem Einsetzen von Kunstlinsen, ebenfalls zu einem Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen verholfen werden. Mittlerweile ist auch das LASIK-Verfahren deutlich weiter entwickelt worden. Mittels des Wellenfront- oder auch des Femtolasik-Verfahrens sind deutlich präzisere und noch schonendere Eingriffe möglich geworden.
Eine gründliche Voruntersuchung ist zwingender Bestandteil einer LASIK-Behandlung. Neben einer fachärztlichen Augenuntersuchung, die Krankheitsbilder ausschließen soll, wird dabei die Fehlsichtigkeit des Patienten gemessen. Um genau ausmessen zu können, wie hoch die Fehlsichtigkeit ist, darf der Patient etwa ein bis drei Wochen vor der Untersuchung keine Kontaktlinsen getragen haben. Anderenfalls ist die Hornhautoberfläche sehr unregelmäßig.
Wichtig ist neben der Größe der Fehlsichtigkeit auch die Dicke der Hornhaut. Bei einer LASIK wird Hornhautgewebe abgetragen, weshalb es wichtig ist, dass genügend Gewebe vorhanden ist, da sonst die Hornhaut nach der OP instabil werden kann. Die exakte Hornhautdicke wird meistens mithilfe eines sogenannten Pachymeters bestimmt. Die Pupillengröße im Dunkeln ist ein weiterer Punkt, den es zu beachten gilt. Die Pupille darf nicht größer sein als der Durchmesser der Laserbehandlungszone der Hornhaut, da sonst Blendungen bei Dunkelheit auftreten können. Für die Messung der Fehlsichtigkeit wird die Pupille mittels Augentropfen erweitert. So verhindert man eine Akkommodation (Einstellung des Auges auf eine bestimmte Entfernung durch Anpassung der Linse zur Vergrößerung der Brechkraft). Nach der Untersuchung sollte sich der Patient nach Hause fahren lassen, da es mit erweiterten Pupillen nicht ratsam ist selbst Auto zu fahren. Bei der Voruntersuchung werden alle relevanten Daten des individuellen Auges erfasst und auf dieser Basis eine Behandlung empfohlen.
Eine ausführliche Untersuchung sollte neben einer allgemeinen Anamnese die Bestimmung der Fehlsichtigkeit und der Hornhautdicke, die Untersuchung des Augenhintergrunds und der Hornhauttopographie zur Bestimmung der Hornhautkrümmung und Erkennung von Unregelmäßigkeiten, die Messung der Pupillengröße und des Augeninnendrucks, sowie eine allgemeine augenärztliche Untersuchung mit der Spaltlampe enthalten.
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Wir setzen dabei auf technische Ausstattung neuester Generation, kundennahen Service und hochqualifizierte Fachärzte und Mitarbeiter (Lesen Sie auch: Warum Augenlasern bei CityLasik?).
Und sollte Ihnen mittels Augenlasern nicht geholfen werden können, etwa weil Ihre Sehschwäche zu groß ist, oder Sie unter Altersweitsichtigkeit leiden, bieten wir Ihnen mit dem Bereich der Intraokularlinsen und intraokularer Kontaktlinsen eine weitere Möglichkeit an, mit der Ihre Fehlsichtigkeit behoben werden kann. Kontaktieren Sie uns und nutzen Sie die Möglichkeit einer unverbindlichen Beratung.
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